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Supplemente bei Osteoporose- Wirkungsweise, Dosierung, Wichtiges

Verschiedene Nahrungsergänzungsmittel werden mit knochenstärkenden Eigenschaften beworben. Tatsächlich gibt es auch verschiedene Nährstoffe, die durch die normale Ernährung nur in sehr geringen Mengen aufgenommen werden. Hier kann die Supplementierung hilfreich sein. In diesem Ratgeber stellen wir alle relevanten Nahrungsergänzungsmittel vor und erklären in welcher Menge diese eingenommen werden sollten.

Supplemente bei Osteoporose - Wirkungsweise, Dosierung, Wichtiges

Unzählige Nahrungsergänzungsmittel sind käuflich erwerbbar. Als Laie ist es schwierig den Durchblick zu behalten und zu differenzieren, ob die angepriesenen Effekte der Wahrheit entsprechen. Dazu kommt, dass die falsche Dosierung dazu führen kann, dass Nahrungsergänzungsmittel entweder keine Wirkung haben, oder überdosiert werden. In diesem Ratgeber wollen wir ihnen alle Supplemente vorstellen, die eine knochenprotektive Wirkung haben.

Auf Basis aktueller Studien erklären wir, welche Supplemente für welche Personen Sinn machen, in welcher Dosierung sie eingenommen werden sollten und auf was zu achten ist.

Inhalt des Ratgebers

In diesem Ratgeber werden alle knochenprotektive Supplemente vorgestellt, ihre Wirkungsweise erklärt und die optimale Dosis übersichtlich zusammengefasst. Dieser Ratgeber garantiert ihnen, dass sie kein Geld für unnötige Supplemente ausgeben und keine zu geringe oder zu hohe Dosierung verwenden. Außerdem ermöglichen die erwähnten Kombinationen der einzelnen Supplemente eine optimierte ernährungsmedizinische Behandlung der Osteoporose.

Inhaltsverzeichnis

  1. Einleitung
  2. Makronährstoffe
    1. Protein
    2. Ballaststoffe
    3. Omega-3-Fettsäuren
  3. Mikronährstoffe
    1. Vitamin D
    2. Vitamin K
    3. Calcium
    4. Magnesium
    5. Bor
    6. Silizium
    7. Phytoöstrogene
  4. Zusammenfassung
  5. Ausblick
  6. Rechtliches

Supplemente bei Osteoporose

Wirkungsweise, Dosierung, Wichtiges
€49.99
39
99
  • Übersichtliche Infografiken
  • Nahrungsergänzungsmittel bei Osteoporose
  • Wirkungsweise der Supplemente
  • Benötigte Mengen und Wichtiges
  • Supplemente, empfohlene Verbindung und Dosis übersichtlich zusammengefasst

Durch den Ratgeber erfahren Sie:

Welche Nahrungsergänzungsmittel Ihre Knochen stärken können.

In welcher Menge Sie diese Nahrungsergänzungsmittel benötigen.

Wie Nahrungsergänzungsmittel kombiniert werden sollten, um die knochenstärkenden Wirkungen weiter zu erhöhen.

Welche Wirkungen die verschiedenen Nahrungsergänzungsmittel haben.

Unsere Ratgeber:

Fassen das aktuelle Wissens der Ernährungswissenschaft und Ernährungsmedizin zusammen.

Werden von studierten Ernährungswissenschaftlern geschrieben.

Sind verständlich, übersichtlich, digital (PDF-Format) & werden regelmäßig aktualisiert.

Helfen Ihnen bei der Ernährungsumstellung.

Das sagen unsere begeisterten Kunden:

Den Ratgeber „Supplemente bei Osteoporose - Wirkungsweise, Dosierung, Wichtiges“ kann ich gerne weiterempfehlen. Es ist eine gut recherchierte und übersichtliche Zusammenstellung von zu empfehlenden Nahrungsergänzungsmittel bei Osteoporose. Herr Samuel Kochenburger hat sich vertieft mit dem Thema Ernährung bei Osteoporose auseinandergesetzt. Auf individuellen Fragen reagiert er umgehend und kompetent.
A. Ferreira
Ja, meine Empfehlung. Note sehr gut!
Manfred Lippert

Probelesen des Ratgebers "Supplemente bei Osteoporose"

Vitamin K

Das fettlösliche Vitamin K ist an der Blutgerinnung beteiligt und spielt eine wichtige Rolle in der Aktivierung verschiedenster Proteine. Zu diesen Proteinen zählen unter anderem Osteocalcin. Zusammen mit Vitamin D hat dieses Protein, bzw. Hormon, hat einen wichtigen Einfluss auf den Knochenaufbau, da es Calcium in die Knochen transportiert[1]. Dadurch kann Vitamin K die Knochendichte steigern und zusätzlich das Risiko für Schlaganfälle reduzieren, da Calcium in Knochengewebe eingebaut wird und sich nicht in den Arterien ablagern kann[2]. Unzählige weitere knochenprotektive Effekte führen dazu, dass Vitamin K bei der ernährungsmedizinischen Therapie der Osteoporose verwendet wird.

Außerdem führt eine erhöhte Zufuhr an Vitamin K zu einer reduzierten Entzündungsbereitschaft des Körpers[3],[4],[5]. Ein Einfluss auf den Haushalt der Sexualhormone wird aktuell noch untersucht, ist aber möglich[6]. Zusätzlich reduziert Vitamin K das Krebs- und Alzheimerrisiko[7],[8],[9].

Verschiedene Vitamin K-Verbindungen haben unterschiedliche physiologische Wirkungen, weshalb eine Kombination sinnvoll sein kann. So ist Vitamin K2 MK-7 am längsten im Blutstrom nachweißbar und dadurch die potenteste Form des Vitamins[10].

Vitamin K2 MK-4 hat ebenfalls knochenprotektive Effekte und konnte das Risiko für Frakturen reduzieren und zusätzlich die Knochendichte erhöhen[11].

Vitamin K1 hingegen, beeinflusst eher die Knochenqualität, wodurch das Risiko einen Knochenbruch zu erleiden, vermindert wird[12].

Vitamin K Supplemente Osteoporose

Werden Vitamin K-abhängige Antikoagulantien (4-Hydroxycumarin, Dicoumarol, Phenprocoumon und Warfarin) eingenommen, muss auf eine Supplementation unbedingt verzichtet werden. Es wird mittlerweile allerdings empfohlen auf Nicht-Vitamin K-abhängige Antikoagulantien (Dabigatran, Apixaban, Rivaroxaban und Edoxaban) umzusteigen, da diese das Risiko an Osteoporose zu erkranken nicht erhöhen. Bei sogenannte Blutverdünner wie beispielsweise ASS kann Vitamin K als Nahrungsergänzungsmittel verwendet werden.

Auch für Vitamin K2 bietet sich die Supplementation in Tropfenform an.

Phytoöstrogene

Phytoöstrogene sind, dem Östrogen ähnliche Substanzen aus Pflanzen. Obwohl die Effektivität von Phytoöstrogenen deutlich schwächer als die von Östrogen ist, haben diese Nahrungsbestandteile bei Frauen einen positiven Effekt auf die Knochengesundheit. Für Männer ist von einer Verwendung abzuraten.

Pueraria Mirifica ist eine aus Thailand stammende Pflanze. Sie enthält verschiedene der angesprochenen Phytoöstrogenen. Mehrere klinische Studien konnten die Wirksamkeit von Pueraria Mirifica ermitteln. So war die Pflanze in der Lage die Beschwerden von menopausalen Frauen mit Östrogenmangel zu reduzieren[1],[2],[3]. In Dosen von 25-50 mg hatte Pueraria Mirifica keine Nebenwirkungen.

Gelée Royal, oder auch Bienenköniginnenfuttersaft ist ebenfalls in der Lage durch eine östrogenähnliche Wirkung menopausale Symptome zu lindern[4]. Hierfür bieten sich 1-3 g an. Diosgenin, ebenfalls ein Phytoöstrogen, konnte bisher nur in Tierstudien den Abbau von Knochen verhindern[5],[6].

Die aktuellste Humanstudie zu Phytoöstrogenen wurde mit Genistein durchgeführt[7]. Genistein war dabei in der Lage den Verlust an Knochenmasse zu verhindern und sogar die Knochendichte zu erhöhen. Bei einer Dosis von 54 mg traten dabei keine Nebenwirkungen auf

Obwohl einige Studien knochenprotektive Wirkungen von Phytoöstrogenen und -steroiden ermitteln konnten, ist eine Supplementation mit Vorsicht zu genießen.  In hochdosierten Mengen konnten auch Nebenwirkungen, wie gestörte Schilddrüsenfunktion, erhöhtes Brustkrebsrisiko und Unfruchtbarkeit festgestellt werden[8].

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Phytoöstrogene in normalen Mengen, wie sie durch die Ernährung aufgenommen werden, den Knochen vor Abbau schützen könnten und zusätzlich kein toxisches Potential haben. Für Nahrungsergänzungsmittel lässt sich allerdings keine allgemeine Empfehlung aussprechen, da die Risiken möglicherweise den Vorteilen überwiegen.

Genistein ist das aktuell am besten untersuchteste Phytoöstrogen und in den erwähnten Dosierungen ohne Nebenwirkungen. Eine Verwendung kann sich vor allem bei Frauen während und nach der Menopause anbieten.

Quellen Vitamin K

[1] Sudhir Singh, Dharmendra Kumar, and Atil Kumar Lal, “Serum Osteocalcin as a Diagnostic Biomarker for Primary Osteoporosis in Women.,” Journal of clinical and diagnostic research : JCDR 9, no. 8 (August 2015): RC04-7.

[2] Debra A Pearson, “Bone Health and Osteoporosis: The Role of Vitamin K and Potential Antagonism by Anticoagulants.,” Nutrition in clinical practice : official publication of the American Society for Parenteral and Enteral Nutrition 22, no. 5 (October 2007): 517–544.

[3] M K Shea et al., “Associations between Vitamin K Status and Haemostatic and Inflammatory Biomarkers in Community-Dwelling Adults. The Multi-Ethnic Study of Atherosclerosis.,” Thrombosis and haemostasis 112, no. 3 (September 2014): 438–444.

[4] Anjum Dihingia et al., “Prophylactic Role of Vitamin K Supplementation on Vascular Inflammation in Type 2 Diabetes by Regulating the NF-KappaB/Nrf2 Pathway via Activating Gla Proteins.,” Food & function 9, no. 1 (January 2018): 450–462.

[5] M Kyla Shea et al., “Vitamin K and Vitamin D Status: Associations with Inflammatory Markers in the  Framingham Offspring Study.,” American journal of epidemiology 167, no. 3 (February 2008): 313–320.

[6] Motoyuki Otsuka et al., “Vitamin K2 Binds 17beta-Hydroxysteroid Dehydrogenase 4 and Modulates Estrogen Metabolism.,” Life sciences 76, no. 21 (April 2005): 2473–2482.

[7] Stephanie G Harshman and M Kyla Shea, “The Role of Vitamin K in Chronic Aging Diseases: Inflammation, Cardiovascular  Disease, and Osteoarthritis.,” Current nutrition reports 5, no. 2 (June 2016): 90–98.

[8] Sofia Dahlberg, Jacob Ede, and Ulf Schott, “Vitamin K and Cancer.,” Scandinavian journal of clinical and laboratory investigation 77, no. 8 (December 2017): 555–567.

[9] Guylaine Ferland, “Vitamin K and the Nervous System: An Overview of Its Actions.,” Advances in nutrition (Bethesda, Md.) 3, no. 2 (March 2012): 204–212.

[10] Katarzyna Maresz, “Proper Calcium Use: Vitamin K2 as a Promoter of Bone and Cardiovascular Health.,” Integrative medicine (Encinitas, Calif.) 14, no. 1 (February 2015): 34–39.

[11] Maria Fusaro et al., “Vitamin K and Bone.,” Clinical cases in mineral and bone metabolism : the official journal of the Italian  Society of Osteoporosis, Mineral Metabolism, and Skeletal Diseases 14, no. 2 (2017): 200–206.

[12] Gerry Kurt Schwalfenberg, “Vitamins K1 and K2: The Emerging Group of Vitamins Required for Human Health.,” Journal of nutrition and metabolism 2017 (2017): 6254836.

Quellen Phytoöstrogene

[1] Suchinda Malaivijitnond, “Medical Applications of Phytoestrogens from the Thai Herb Pueraria Mirifica.,” Frontiers of medicine 6, no. 1 (March 2012): 8–21.

[2] Jittima Manonai et al., “Effect of Pueraria Mirifica on Vaginal Health.,” Menopause (New York, N.Y.) 14, no. 5 (2007): 919–924.

[3] Phongthorn Virojchaiwong, Visut Suvithayasiri, and Arunporn Itharat, “Comparison of Pueraria Mirifica 25 and 50 Mg for Menopausal Symptoms.,” Archives of gynecology and obstetrics 284, no. 2 (August 2011): 411–419.

[4] Takashi Asama et al., “Royal Jelly Supplementation Improves Menopausal Symptoms Such as Backache, Low Back  Pain, and Anxiety in Postmenopausal Japanese Women.,” Evidence-based complementary and alternative medicine : eCAM 2018 (2018): 4868412.

[5] Zhiguo Zhang et al., “Diosgenin Protects against Alveolar Bone Loss in Ovariectomized Rats via Regulating  Long Non-Coding RNAs.,” Experimental and therapeutic medicine 16, no. 5 (November 2018): 3939–3950.

[6] Jae Kwang Kim and Sang Un Park, “An Update on the Biological and Pharmacological Activities of Diosgenin.,” EXCLI journal 17 (2018): 24–28.

[7] Vincenzo Arcoraci et al., “Antiosteoporotic Activity of Genistein Aglycone in Postmenopausal Women: Evidence  from a Post-Hoc Analysis of a Multicenter Randomized Controlled Trial.,” Nutrients 9, no. 2 (February 2017).

[8] Ivonne M C M Rietjens, Jochem Louisse, and Karsten Beekmann, “The Potential Health Effects of Dietary Phytoestrogens.,” British journal of pharmacology 174, no. 11 (June 2017): 1263–1280.

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